| Beim einmaligen Drehen des abgebildeten Glücksrads erhält man eine von vier möglichen Punktzahlen. Die Tabelle gibt für jede Punktzahl die zugehörige Wahrscheinlichkeit an. |
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| a) |
Zehn Personen drehen das Glücksrad jeweils einmal. Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeiten der folgenden Ereignisse: |
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A: |
„Genau zwei Personen erzielen jeweils die Punktzahl 4.“ |
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B: |
„Mindestens drei Personen erzielen jeweils eine Punktzahl, die kleiner als 5 ist.“ |
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C: |
„Die Summe der erzielten Punktzahlen aller zehn Personen ist höchstens 31.“ |
| b) |
Mehrere Spieler verwenden das Glücksrad bei einem Spiel mit folgenden Regeln: |
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Jeder Spieler dreht das Glücksrad einmal. |
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Der Spieler mit der größten erzielten Punktzahl gewinnt. |
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Erzielen mehrere Spieler diese größte Punktzahl, so gewinnt derjenige von ihnen, der als letzter gedreht hat. |
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Achim ist der erste Spieler und erzielt die Punktzahl 5. Beschreiben Sie, bei welchem weiteren Spielverlauf Achim gewinnt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Achim das Spiel gewinnt, ist kleiner als 2 %. Bestimmen Sie die Mindestanzahl der Spieler. |
| c) |
Ein Spieler vermutet, dass die Wahrscheinlichkeit für die Punktzahl 3 bei dem vorliegenden Glücksrad nicht ist. Daher soll ein einseitiger Hypothesentest mit einer Stichprobe von 100 Drehungen auf einem Signifikanzniveau von 5 % durchgeführt werden. Dabei soll möglichst vermieden werden, dass irrtümlich von einer zu hohen Wahrscheinlichkeit für die Punktzahl 3 ausgegangen wird. Der Spieler entscheidet sich für die folgende Nullhypothese: „Die Wahrscheinlichkeit für die Punktzahl 3 beträgt höchstens .“ Beurteilen Sie, ob dieser Test der genannten Zielsetzung entspricht. Formulieren sie den Fehler zweiter Art im Sachzusammenhang. Beim durchgeführten Test ergibt sich der Ablehnungsbereich A={42;…;100}. Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit für den Fehler zweiter Art unter der Annahme, dass die Wahrscheinlichkeit für die Punktzahl 3 tatsächlich 40 % beträgt. |